Okt 07 2017

10.1.2017: Familienbesuch in Deutschland nach 5 Jahren

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Bernd:

Für Nicole und Sarah waren es fünf Jahre seidem sie das letzte mal in Deutschland waren. Nun war es mal wieder Zeit die Familie zu besuchen und wir haben eine Woche in good old Germany verbracht.  Für viele die es noch nicht wissen, die Flüge von USA nach Deutschland sind viel teurer als von D nach USA. Kaum zu glauben, aber solche Schnäppchen wir für 800 Euro pro Person hin und zurück, sind hier einfach nicht zu haben.  Wir haben uns gefreut unsere Familie wiederzusehen und mal wieder Deutschle Luft zu schnuppern.

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Aug 08 2017

05. August 2017: Das neue Schuljahr hat begonnen

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Nicole:

Der Sommer ging zu Ende wie im Flug. Am 3. August war Sarah’s 1. Schultag in der 1. Klasse. Jetzt soll es in der Schule ernster werden, obwohl das Vorschuljahr auch nicht ohne war. Das Lesen müssen die Eltern den Kindern beibringen indem sie mit ihnen sogenannte “sight words” lernen. Jeden Monat wurden die Kinder getested und dann gab ein neues Blatt mit 20 Wörtern. Die sight words sind Wörter, die ständig in Sätzen vorkommen und mit denen man auch einfache Sätze bilden kann (Z.B. I like to jump, The flower is red, etc.) Nach ca. einem halben Schuljahr wurde Sarah dann von ihrer Lehrerin getestet in welchem Leselevel sie sich befindet und ich habe dann eine Website gefunden, wo zu jedem Leselevel Kinderbuchvorschläge angegeben werden. Diese Bücher habe ich dann in der Bücherei ausgeliehen. Sarah liest glücklicherweise gerne und so konnte ich alle zwei bis drei Wochen das Leselevel erhöhen, denn mit dem Bücherlesen hat sie im Laufe der Zeit immer wieder neue Wörter dazugelernt.  Das Lesenüben war die tägliche Hausaufgabe, ansonsten gab es noch freiwillige Hausaufgaben, die monatlich ausgegeben wurden, wie z.B. Schreiben, Mathe mit einem speziellem Kindercomputerprogramm, Kurzfilme und anschliessende Fragen über anstehende Personenfeiertage (Presidentsday, Martin Luther King Jr. Day, etc.) Mathe am Computer mag Sarah am liebsten, da es am Ende immer bei richtig gelösten Aufgaben ein Belohnungsspiel gibt. Allerdings haben wir die freiwilligen Hausaufgaben hauptsächlich an schulfreien Tagen, Ferien oder an Early Release Tagen gemacht, da ich finde, dass die Schultage auch so lang genug sind und Sarah eh erst gegen 3.00 Uhr zu Hause ist. In Mathe wurden die verschiedenen Formen, Maße, mehr, weniger, größer, kleiner etc. unterrichtet. Aber auch plus und minus bis 20, zählen bis 100, 2er-, 5er- und 10er Reihe bis 100.

In den Sommerferien hat man allerdings richtig gemerkt, wie Sarah das Spielen vermisst hat. Am Anfang der Ferien wusste sie nicht so recht, was sie mit der Zeit anfangen sollte, wenn wir nachmittags zu Hause waren und ich sie nach dem Lesen- und Matheüben zum Spielen geschickt habe. Sie kam dann und meinte, ihr wäre langweilig und wollte, dass ich mit ihr spiele. Aber nach ein paar Tagen legte sich das dann und sie baute nach langer Zeit mal wieder Lego oder spielte Barbie und verwandelte ihr Zimmer erfolgreich in ein Schlachtfeld, weil sie mit Allem gleichzeitig spielte :-)

Ansonsten hatten Sarah und ich unser allsommerliches  Programm. Zwei Mal die Woche ging Sarah  im YMCA zum Schwimmunterricht für fortgeschrittene Schwimmer und danach ging sie in den Kidsclub und ich zum Line Dancing. Wir waren jeden Freitag bei Michaels in der Bastelstunde, waren im Chattahochee Nature Center bei einer Schmetterlingsausstellung und haben uns ausserdem dort die Biber, Eulen und Falken und Blumen angesehen. Wir waren im Ink (Kindermuseum), im Kino, beim Puppentheater, Botanischer Garten (fand Sarah langweilig) und in der Bücherei, wo jedes Jahr in den Sommerferien verschiedene Programme stattfinden (Zauberer, Puppenspiel, Lesestunden, Eyperimente, Tiershows, etc.). Nachmittags haben wir ab und zu gebastelt, Batik T-Shirts, Slime (ist hier im Moment super trendy und wird aus Klebstoff, Backsoda, Lebensmittelfarben, Kontaklinsenlösung, gemacht) und Sandart gemacht. Und eine Woche war Sarah in ihrem Kindergarten in der Kirche für halbe Tage im Sommercamp. So vergingen 11 Wochen Ferien wie im Flug.

Jetzt sind wir gespannt, wie das erste Schuljahr wird. Sarah hat eine neue Lehrerin und bis auf zwei, neue Mitschüler bekommen. Hier in unseren Schulen bleiben die Kinder nicht die ganze Grundschulzeit mit dem gleichen Klassenlehrer und Schülern zusammen, sondern werden jedes Jahr neu aufgeteilt. Die einzigen Lehrer die Sarah behalten hat, sind ihre Sport-, Kunst-, Musik- und Gesundheitskundelehrer.

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Mai 30 2017

29 Mai 2017: 9+ Jahre USA // Carnival Vista

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Bernd:

Jetzt sind es schon über  9 Jahre, daß wir hier in den USA wohnen. Nach dieser Zeit hat man sich “eingelebt” und es passieren selten erwähnenswerte Neuigkeiten, was man auch an den geringen Blog Updates sieht. Wir haben unsere eigene kleine Familie hier gegründet und ja auch vor drei Jahren unser ersten Haus gekauft. Die Atlanta, GA, Umgebung ist für uns traumhaft und bietet eine tolle Möglichkeit sein Kind in einer guten Umgebung groß zu ziehen. Heute waren wir zum ersten Mal wieder im Pool und Sarah hatte richtig Spaß.  Sarah hat jetzt die Vorschule (hier Kindergarten genannt) hinter sich und jetzt Ferien wo Nicole wieder Spaßprogramm bieten muss. Die Schule ist schon recht lang hier. Sarah wird um 6.40AM morgens vom Schulbus abgeholt und kommt um 2.40PM zurück. Das sind schon viele Stunden für eine 6 jährige. Obwohl wir immer Deutsch mit ihr zu Hause sprechen, wird Sarahs Deutsch leider immer schlechter. Sie versteht alles, bekommt aber Probleme mit dem Sprechen. Wir versuchen sie zwei sprachig zu erziehen, aber da haben wir noch einen weiten Weg vor uns.

Die politische Situation nimmt uns persönlich (Nicole am meisten) wohl mehr mit, als andere Amerikanern. Wir können dies leider nicht ändern und müssen uns wohl mit diesem arroganten Clown als Präsidenten abfinden. Wir sind immer noch begeisterte USA Fans, aber politisch kann man die USA momentan vergessen. Mache glauben immer noch, dass eine Krankenversicherung und Globaler Handel die Probleme des Jahrtausends sind und die Erderwärmung stammt von den Fake News.

Sachen/Dinge, die ich hier nicht vermisse: GEZ Gebühren, den TÜV, am Sonntag geschlossene Geschäfte, das Bezahlen mit Hartgeld (versus Kreditkarte) , Räume OHNE Klimaanlage, Pfandflaschen, die gesetzlich überteuerte Rentenversicherung die nur Geld verschlingt und später nichts mehr hergeben wird

Sachen/Dinge, die ich hier vermisse: Familie (ok, keine Sachen/Dinge),  Eiscreme mit Eierlikör, Sauna, bezahlbare Krankenversicherung, kostenlose Schulbildung/ Universität, aber dann hört es auch schon auf …  :-)

 Im April haben wir uns für eine Woche auf die Carnival Vista begeben und  unsOcho Rios (Jamaica), Grand Cayman (Cayman Islands) und Cozumel (Mexico) angeschaut. Wie immer bei Carnival haben wir die Zeit sehr genossen und viel erlebt. 

 

 

 

 

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Jan 09 2017

09. Januar 2017 Online Learning Day

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Da es bei uns immer noch sehr kalt ist (Sonntag Nacht hatten wir -12 Grad Celsius) sind an einigen Stellen die Strassen noch vereist. Somit sind die Schulen für heute geschlossen (ich tippe mal morgen auch, da wir jetzt gerade mal 2 Grad haben und heute nacht wieder Frost bekommen) und die Kinder müssen “Online-Unterricht” machen. Das ist auch etwas Neues für mich und ich war schon ganz gespannt, wie das Ganze abläuft. Gestern Abend hat Sarah’s Klassenlehrerin schon eine Anleitung per email den Eltern zugeschickt. Auf der Schulhomepage gibt es extra einen Link, der für solche “Online Learning days” angelegt wurde. Die Klassenlehrer haben Anfang des Schuljahres die Passwörter der einzelnen Kinder an die Eltern ausgegeben, damit muss man sich einloggen und jedes Kind hat sein eigenes Profil. Sarah’s Lehrerin hat zwei Aufgaben gepostet: die Kinder sollten sich zwei Geschichten anhören. Die erste Geschichte war über Martin Luther King und danach mussten die Kinder drei Fragen beantworten, die die Eltern stellen  und dann die Antworten der Kinder aufschreiben sollen. Die Antworten müssen die Kinder dann zum nächsten Schultag mit zur Schule nehmen. Die zweite Aufgabe war ein Bilderbuch, welches vorgelesen wurde und welches Sarah aus der Schule schon kannte. Auch dazu wurde eine Frage gestellt und diese Anwort mussten die Eltern direkt auf der Lernseite eingeben, dann können die Lehrerin und auch die Eltern die Antworten der Kinder lesen und sehen, welche Kinder schon die Aufgaben erledigt haben.

Wenn die Kinder an dem Online Lerntag diese Aufgaben nicht erledigen koennen (kein Strom, Eltern haben keine Zeit oder das Passwort verschusselt), haben die Kinder drei Tage Zeit, die Aufgaben zu erledigen.  Die Aufgaben sind aber sehr überschaubar, zumindstens für Sarah’s Klasse. Ich habe mit Sarah die Martin Luther King Geschichte zwei Mal angeschaut und wir haben insgesamt für beide Geschichten plus Fragen beantworten gerade Mal eine Stunde gebraucht.

Mittags hat Sarah’s Kunstlehrerin noch ein Video geposted wo gezeigt wurde, wie man eine heisse Tasse Kakao malt. Diese sollten die Kinder dann nachmalen. Auch dieses Bild müssen die Kinder dann zum nächsten Schultag mitbringen.

Wenn die Eltern Fragen haben, stehen die Lehrer per email zur Verfügung morgens von 9.00 bis 10.00 und nachmittags von 1.00 bis 2.00 Uhr. Die Lehrer haben heute einen harten Job ;-)

So, mal schauen ob morgen Schule stattfindet und wenn nicht, welche Aufgaben dann erledigt werden müssen…

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Jan 08 2017

07. Jan 2017: State of Emergency - eine Schneeflocke

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Bernd:

Da wir 2014 ein Schneechaos in Georgia hatten, sind alle hier absolut verängstigt vor einer Schneeflocke. Wir hatten am Freitag Nacht leichten Schneefall und sicherheitshalber hat der Gouverneur einen State of Embergency ausgerufen, Schulen wurden vorzeitig geschlossen und bei uns auf der Arbeit sind alle verstört gegen Mittag nach Hause gefahren… Beim Publix waren Brot und Milch ausverkauft und viele verfolgten den Wetterkanal als ob sich Hurrican Kathrina auf uns zu bewegt.

Für uns, die wir ja wissen was Schnee ist und das von Deutschlands Winter gewohnt sind, kommen wir aus dem Lachen nicht mehr raus.  Wir ihr seht, hatten wir wirklich unseren Spaß (PS: Der Schnee hat gerade mal 1 1/2 Stunden gehalten)

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Dez 25 2016

23. Dezember 2016: Dies und Das

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Bernd:

 

Die letzten Monate gingen viel zu schnell vorbei. Im Oktober haben wir Sarah’s 6. Geburtstag gefeiert. Sarah durfte 7 Freunde einladen und wir sind zu einem Pottery Studio gefahren. Hier konnten die Kinder ihr Pottery anmalen, was im Anschluß gebrannt wurde.  Das hat allen gefalle und war mal was anderes.   

Sarah und mir hat das so gut gefallen, daß wir beide am Wochenende dort noch mal zum Vater/Tochter Date hin sind.  Ansonsten haben wir die Zeit für Pizza- und Toast Hawaii backen genutzt.  Sarah war ganz stolz, daß sie mal das Essen zubereiten durfte.

 

Im November war ich zum ersten mal Schrottflinte schießen.  Der Kurs hatte eine traumhafte Aussicht über die Hügel, aber nach gut 1 ½ Stunden hatte ich auch genug. Mein Trainer war sehr gut und nett, aber das Schrotflinte wiegt schon was und hinterlässt einen Wiederstand. Meine Schulter war zwar nicht blau, aber es wurde schon leicht schmerzhaft.

Das nette „Baumgesicht“ hat Nicole auf einem Art Festival gefunden. Es besteht aus Zement, welches an jedem Baum angebracht werden kann. War bei den Nachbarn auch direkt ein Knaller…  Zwischentzeitlich habe ich Sarah zwei mal zum Mittagessen in der Schule besucht, die hier ein kleines „Fort Knox“ ist.  Die Türen sind stets abgeschlossen und man muß sich ausweisen um Zugang zu gekommen.  Auf einem anderen Artfestival haben wir übrigens das Vogelhaus erstanden.  Beim Parents Night Out sind wir zum bowlen gegangen, was zwar sehr nett war, aber leider hat Nicole mir keine Chance gegeben. Irgendwie habe ich dieses Spiel viel leichter in Erinnerung.

 

 

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Nov 08 2016

06. November 2016: Am Dienstag ist Wahltag

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Nicole:

Am Dienstag ist es endlich soweit. Der Wahltag steht an und die ganze Welt schaut auf America und fragt sich, wie die Wahl ausgeht. Durch die Zeitzonen werden wir hier an der Ostküste das Wahlergebnis erst am Mittwoch in den frühen Morgenstunden haben. Hiobsbotschaft oder Freude? Nun, das kommt wohl darauf an, wen man gewählt hat.

Wir sind nun seit drei Jahren amerikanische Staatsbürger und dürfen aktiv mitwählen. Das ist unsere erste Präsidentschaftswahl und wir haben vor zwei Wochen beim “early voting” unsere Stimmen abgegeben. Ein paar Wochen vor dem eigentlichen Wahltag kann man meist im Rathaus oder anderen städtischen Gebäuden schon vorher wählen gehen, so haben die Menschen, die am Wahltag keine Zeit haben oder einfach nur die überfüllten Wahllokale meiden möchten, die Möglichkeit ihre Stimme abzugeben. Für uns traf Beides zu, ich wollte nicht ewig in der Schlange stehen und Bernd ist am Wahltag auf einem Businesstrip in Deutschland.

Da es hier kein Einwohnermeldeamt gibt, muss man sich für die Wahl registrieren lassen, wenn man wählen gehen möchte. Ohne diese Registrierung darf man nicht wählen.Wenn man umzieht, muss man seine ID (unser Führerschein und Ausweis) auf die aktuelle Adresse ändern lassen. Auf dem Antragsformular für den Führerschein hat man gleichzeitig die Möglichkeit sich ins Wahlregister eintragen zu lassen, was wir damals auf diesem Wege getan haben.

Wir haben also gewählt. Unsere Stimmen hat Hillary Clinton bekommen. Hillary ist eine sehr erfahrene Politikerin und ich denke, dass sie eine gute Präsidentin abgeben würde.

Anders als Donald Trump. Ich habe mich schon oft gefragt “Wie kann man diesen Mann als Kandidat aufstellen?”, “Was sind das für Frauen, die ihn bewundern?”, “Was sind das für Menschen, die diesen Mann wählen und ihn als Präsident wollen?” So sehr ich es auch versuche, ich kann es einfach nicht verstehen. Tja, das sind Wähler aus allen Schichten, egal ob arm oder reich, studiert oder gar keine Ausbildung, Trump erreicht sie irgendwie. Wäre Trump als Demokrat angetreten, hätte ich ihn auch als überzeugte Demokratin nicht gewählt.

Ich denke, ein/e Präsident/in muss in der Lage sein, Worte weise zu wählen, in der Lage sein sich zu reflektieren, Fehler zu zugeben, sich zu entschuldigen und sich unter Kontrolle haben. Das alles kann Trump nicht. Bei ihm machen immer nur andere etwas falsch. Wenn ihm etwas nicht passt oder sich ungerecht behandelt fühlt, wird er beleidigend. Er macht Frauen nieder und macht sich über behinderte Menschen lustig. So jemanden kann man doch nicht zu einem Staatsoberhaupt machen, schliesslich vertritt er die Amerikaner vor der ganzen Welt.

Die Stimmen landesweit sind sehr unterschiedlich. Die eingefleischten Republikaner sind natürlich für Trump und die eingefleischten Demokraten für Clinton. Dann gibt es Leute, die sagen, dass sie gar nicht wählen gehen würde, weil keiner der Beiden Kandidaten das kleinere Übel ist. Wieder andere wählen dann doch lieber als Alternative zum Nichtwählen den Liberalen Kandidaten Gary Johnson, auch wenn jeder weiss, dass Randkandidaten keine Chance haben. Hier bei uns in den tiefrepublikanischen Südstaaten wird wohl Trump gewinnen.

Am Mittwoch ist alles vorbei und man kann dann hoffentlich wieder ab Donnerstag alltägliche Nachrichten lesen.

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Aug 14 2016

14. August 2016: Schulanfang

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Es ist kaum zu glauben, aber unsere 11 Wochen Sommerferien sind vorbei. Sarah hatte Mitte Mai ihren Abschlusstag in der Preschool (Deutsch: Kindergarten). Den Abschluss hat die Preschool mit einem sehr schoenen und feierlichem Programm gestaltet. Die Kinder trugen die typische Tracht,  mit Umhang und Hut, die man von den Highschool- oder College Abgaengern kennt und jedes Kind wurde aufgerufen um eine “Urkundenrolle” ueberreicht zu bekommen (die eigentliche Urkunde haben allerdings die Eltern bekommen).

Die 11 Wochen Ferien habe ich gut verplant und wie immer einen Kalender vorbereitet, was wo stattfindet. Eine Woche war Sarah im Vacation Bible Camp in der Kirche ihres Kindergartens und neben 2 x die Woche basteln im Michaels waren wir bei Monkey Joes, INK Kindermuseum, Streichelzoo und Geschichtenvorlesen in der Buecherei. Ausserdem haben wir einige neue Dinge ausprobiert. Wir waren drei Mal im Kino, https://www.carmike.com/, dort wird jeden Donnerstag in den Sommerferien kostenlos ein Kinderfilm ausgestrahlt. Ausserdem bekommen die Kinder eine Tuete Popcorn geschenkt, wenn man eine Konservendose spendet. Wir waren im Naturecenter, dort gab es neben Schlangen, Eulen und anderen aufgegriffenen Tieren einen Schmetterlingsgarten. Die Kinder haben einen mit suesser Fluessigkeit getraenkten Schaumstoffpinsel bekommen, um damit die Schmetterlinge anzulocken. Um die Hundert Schmetterlinge flogen uns in dem Zelt um die Ohren. Im Roswell Cultural Arts center habe ich fuer zwei verschiedene Vorstellungen Karten fuer ein Puppentheater gekauft. Dort laufen sehr schoene Programme fuer Kinder und Erwachsene. Ausserdem gab es in unserer Buecherei neben Geschichtenvorlesen, ein Puppentheater und eine Zauberer Show. Am meisten Spass hatte Sarah aber bei dem Besuch einer Goldmiene in unserer Naehe, in Dahlonega. Wir haben eine Untertagefuehrung bekommen und Gold und Edelsteine gewaschen.

Zwischendurch hatten wir einen Schulinformationsabend und eine Schulbusrundfahrt. Eltern und Kinder wurden damit vertraut gemacht, wo der Bus haelt und wo die Kinder aussteigen bzw. nach der Schule wieder einsteigen muessen. Die Schulbusfahrt dauert zwischen 15 und 20 Minuten und faehrt neben unserer Wohnsiedlung nur noch eine andere Wohnsiedlung an und direkt zur Schule. Die Vor- und Grundschueler werden in unserer Umgebung um 6.45 Uhr abgeholt und sind dann kurz nach sieben in der Schule, wo sie dann nach Meldung im Klassenzimmer noch etwas fruehstuecken gehen koennen oder bis zu Beginn des Unterrichts im Klassenraum spielen koennen. Von 7.40 bis 14.20 haben die Grundschueler Unterricht und Sarah ist dann gegen 14.40 zu Hause. Ein langer Tag fuer die Kleinen. Welche Schulsachen zu besorgen sind, konnte ich von der Website unserer Grundschule herunterladen und ausdrucken. Die Eltern muessen Schulsachen fuer das ganze Jahr kaufen. Die Schulsachen, die ich gekauft habe, bekommt aber nicht Sarah, sondern sie landen alle gesammelt mit den Schulsachen der Klassenkameraden/innen in einen Schrank oder Kiste und werden nach Bedarf an die Kinder verteilt. Zwei Tage vor Schulanfang gab es einen Tag der offenen Tuer und die Eltern und Kinder haben ihre Lehrer/in kennengelernt, weitere Infos bekommen und an diesem Tag mussten wir auch die Schulsachen abgeben.

Am 4. August war es dann soweit: Sarah’s erster Schultag. Natuerlich gab es nach deutscher Kultur Schultueten fuer Sarah. Da es hier diesen Brauch nicht gibt, habe ich eine Schutuete fuer Sarah gebastelt, unsere Freunde aus Bamberg hatten Bernd fuer Sarah beim letzten Deutschlandbesuch schon eine Schultute mitggeben. Vor Beginn der Schule habe ich mit Sarah schon mal Routine geuebt, um zu schauen wie lange wir morgens zum Zaehneputzen, Anziehen und fruehstuecken brauchen. Am abend vorher legen wir schon Anziehsachen heraus, damit es am Morgen keine langen Diskussionen darum gibt. Ausserdem mache ich soweit Sarah’s Butterbrot, Obst etc. fertig und packe es in den Kuehlschrank. Ich stehe um 5.30 auf, um mich Anzuziehen, die Essenstasche und Sarah’s Rucksack fertig zu packen und Fruehstueck zu machen und natuerlich selber dabei einen Kaffee zu trinken. Um 6.00 Uhr muss Sarah dann geweckt werden. Gegen 6.30 sind wir meist fertig. Um 6.40 bringen Bernd und ich dann Sarah auf die andere Strassenseite und warten dort auf den Schulbus. Nachmittags wird Sarah auch an dieser Stelle abgeholt.

Die ersten Schultage haben Sarah schon gut gefallen, sie meinte es waere lustig in der Schule. Es gibt feste Ablaeufe in der Schule, aber feste Stundenplaene, wie 1. Stunde Mathe, 2. Stunde…., scheint es nicht zu geben. Von Montags bis Donnerstags gibt es aber eine 8 Tage Rotation, wo jeden Tag ein extra Fach unterrichtet wird: Art (Kunst), Music, Technology, Health (Gesundheit), Guidance und Enrichment, wobei ich noch nicht herausgefunden haben, was in den letzten beiden Faechern unterrichtet wird. Ausserdem haben die Kinder zwei Mal die Woche PE = Physical Education (Sport). Freitags ist Fun Friday, ein Spasstag.

In zwei Wochen haben wir unseren ersten Elternabend, dann werden wir mehr ueber die Unterrichtsfaecher und Ablaeufe in der Schule erfahren.

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Mrz 21 2016

20. März 2016: Der Tag wo ich dem 39. Presidenten der USA die Hand schüttelte

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Bernd:

Letzte Woche war ich von der Bank of America zu einer Veranstaltung und anschließendem  Cique Du Soleil Besuch eingeladen. Hier gibt es einen Vorgeschmack auf die Veranstaltung.

Plötzlich hörten wir, daß zwei Reihen hinten uns Jimmy Carter, der 39. President der Vereinigten Staaten, sitzt.  Ich konnte es kaum glauben…. Geschichte zum anfassen und dann auch noch ein demokratischer (ehemaliger) President hier in Georgia.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

In der Pause habe ich dann diese tolle Möglichkeit genutzt und bin zu ihm hingegangen. Der Secret Service hat uns “Fans” durchgelassen und so konnte ich ihm kurz die Hand schütteln und ihm Grüße aus Deutschland übermitteln.  Er erwiderte “I love Germany”.

Auch wenn es nur einige Sekunden waren, so war es doch toll einem ehemaligen Presidenten die Hand zu schütteln. Die Zirkus Veranstaltung war ebenfalls atemberaubend und so werde ich noch lange an diesen Abend zurückdenken.

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Mrz 08 2016

8. März 2016: USA Videos

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Bernd:

Christopher hat uns angeschrieben und darauf hingewiesen, daß er Website zusammengestellt hat, die die Agentur The American Dream bewirbt.  Wir haben ja damals auch diese Agentur genutzt und können nur gutes über den Kundenservice berichten. Zudem hat er einige interessante USA Videos auf seiner Seite. Schaut mal durch… www.gateway-to-america.com 

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